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Fachtagung Genetische Erhaltungsgebiete fĂŒr WEL

Fachtagung „Genetische Erhaltungsgebiete fĂŒr Wildpflanzen fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft – ein neues Modul zur StĂ€rkung des Artenschutzes”

Am 4. und 5. Juni 2019 veranstaltete das Bundesministerium fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft (BMEL) gemeinsam mit der Bundesanstalt fĂŒr Landwirtschaft und ErnĂ€hrung (BLE), dem Julius-KĂŒhn-Institut (JKI), dem Bundesamt fĂŒr Naturschutz (BfN) sowie weiteren Partnern die Fachtagung „Genetische Erhaltungsgebiete fĂŒr Wildpflanzen fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft – ein neues Modul zur StĂ€rkung des Artenschutzes” in Quedlinburg.

Die Fachtagung war der Startschuss fĂŒr das erste bundesweite Netzwerk genetischer Erhaltungsgebiete fĂŒr Wildsellerie. Damit nimmt Deutschland eine Vorreiterrolle in Europa ein. FĂŒr die Einrichtung der ersten fĂŒnf genetischen Erhaltungsgebiete wurden die Urkunden im feierlichen Rahmen an die Betreuer der fĂŒnf Gebiete ĂŒbergeben.

Programm mit einzelnen VortrÀgen als pdf-Dateien

Dienstag, 04.06.2019

13:45: Grußwort  Prof. Dr. Frank Ordon, PrĂ€sident des Julius KĂŒhn-Institut
13:55: Grußwort Dr. Eva Ursula MĂŒller, Abteilungsleiterin im Bundesministerium fĂŒr Landwirtschaft und ErnĂ€hrung
14:15: Grußwort Dr. Ralf-Peter Weber, StaatssekretĂ€r im Ministerium fĂŒr Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Sachsen-Anhalt

14:25: Organisatorische Hinweise

14:30: In-situ-Erhaltung von WEL im nationalen und internationalen Kontext, Dr. Imke Thormann, Bundesanstalt fĂŒr Landwirtschaft und ErnĂ€hrung
15:00: Entwicklung eines bundesweiten Netzwerks genetischer Erhaltungsgebiete fĂŒr Wildsellerie, M.Sc. Maria Bönisch, Julius KĂŒhn-Institut (Tobias Herden, UniversitĂ€t OsnabrĂŒck, Matthias Zander, Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin, Marion Nachtigall, Julius KĂŒhn-Institut, Nikolai Friesen, UniversitĂ€t OsnabrĂŒck und Lothar Frese, Julius KĂŒhn-Institut)

15:30: Kaffeepause

16:00: Leitfaden und Vorgehensweise bei der Auswahl und Einrichtung genetischer Erhaltungsgebiete, Dr. Lothar Frese, Julius KĂŒhn-Institut (Maria Bönisch, Julius KĂŒhn-Institut, Tobias Herden, UniversitĂ€t OsnabrĂŒck, Matthias Zander, Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin) 
16:30: Historisch altes GrĂŒnland – Bedeutung und Bewirtschaftung aus Naturschutzsicht, Dr. Burkhard Schall, RegierungsprĂ€sidium TĂŒbingen
17:00: Netzwerk Wildobst: Möglichkeiten und Grenzen der In-situ-Erhaltung von verwandten Wildarten am Beispiel von Wildobstarten in Wald und Forstwirtschaft, Dr. Heino Wolf, Staatsbetrieb Sachsenforst 
17:30: SchĂŒtzen nĂŒtzt - Netzwerk EuropĂ€ische Wildrebe, Prof. Dr. Peter Nick, Karlsruher Institut fĂŒr Technologie

18:00: Posterausstellung
18:30 – 21:00: Überreichung von Urkunden zur Einrichtung genetischer Erhaltungsgebiete und Abendessen 
 
Mittwoch, 05.06.2019

09:00: Die WEL Genbank: eine Schnittstelle zwischen In-situ- und Ex-situ-Erhaltung, Prof. Dr. Sabine Zachgo, UniversitĂ€t OsnabrĂŒck
09:20: Nutzung von WEL in Forschung und ZĂŒchtung, Prof. Dr. Andreas Graner, Institut fĂŒr Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung
09:40: Regiosaatgut, § 40 (4) BNatSchG, ein Schnittpunkt zwischen Landwirtschaft und Naturschutz,  Dipl.-Ing. agr. Detlev Finke, Artenagentur Schleswig-Holstein

10:00: Kaffeepause

10:30: Botanischer Artenschutz und WEL, Dr. Detlev Metzing, Bundesamt fĂŒr Naturschutz (BfN)
10:50: Integrationsmöglichkeiten des Konzepts genetische Erhaltungsgebiete in die Instrumente und Methoden des Naturschutzes, Dipl. Ing. Ralf SchlĂŒter, Landesamt fĂŒr Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen
11:10: WEL in der Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz - vom Handlungsbedarf zur Umsetzung, Prof. Dr. Eckhard Jedicke, Hochschule Geisenheim

11:30: Fragen und Diskussion 
12:30: Mittagspause
13:30 – 16:00: FĂŒhrung durch das Julius KĂŒhn-Institut