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Genbank für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft

Saatgut von Wildpflanzen

Saatgut von Wildpflanzen
Quelle: isoarska - stock.adobe.com

In der Genbank für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft (Genbank WEL) werden etwa 270 verschiedene einheimische Wildpflanzenarten erhalten, die eine Bedeutung für Ernährung und Landwirtschaft besitzen. Sie wurden im gesamten Bundesgebiet in den verschiedensten Naturräumen gesammelt und in Form von Saatgut in der Genbank eingelagert. Daten über die WEL Akzessionen stehen im Nationalen Inventar pflanzengenetischer Ressourcen in Deutschland (PGRDEU) zur Verfügung.

Bei der Saatgutsammlung wurden heimische Arten berücksichtigt, die mit unseren Kulturarten verwandt sind, sowie Arten mit direktem oder potentiellem Nutzwert für den Menschen. Darüber hinaus wurden auch Wildpflanzenarten und -populationen gesammelt, die in ihrem Bestand gefährdet sind. Auf diese Weise wird neben der zwischenartlichen auch eine hohe innerartliche Vielfalt dieser Wildpflanzen gesichert.

Logo der Genbank WEL

Die Abgabe von Saatgut erfolgt für die Zwecke der Züchtung, Forschung und Ausbildung über die standardisierte Materialübertragungsvereinbarung (SMTA) des Internationalen Saatgutvertrages.

Die Genbank WEL wurde 2014 offiziell gegründet. Es handelt sich um einen Zusammenschluss aus fünf Universitäten, vier Botanischen Gärten sowie der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Die Zusammenarbeit wird durch den Botanischen Garten Osnabrück koordiniert.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ist als Partner der Genbank WEL für die Einbindung in die nationale und internationale Zusammenarbeit zuständig.