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Internationale Konferenz zum Meeresschutz in der Antarktis

Nachricht vom:

Bei einer hochrangigen internationalen Konferenz zum Meeresschutz in der Antarktis hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Haltung der Bundesregierung bekräftigt, ein großflächiges Meeresschutzgebiet im südpolaren Weddellmeer einzurichten.

Ein Eisberg vor blauem Himmel
Beschreibung des Bildelements: Quelle: BLE

BMEL-Pressemitteilung Nr. 77/2021 vom 30. Apr 2021 (Auszug)
Bereits im Jahr 2016 hatte Deutschland unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft einen konkreten Vorschlag bei der Internationalen Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR) vorgelegt. Der Vorschlag umfasst eine Fläche von rund 2,2 Millionen Quadratkilometern – damit würde eines der weltweit größten Schutzgebiete entstehen.

Der Einladung des EU-Kommissars für Umwelt, Ozeane und Fischerei folgten insgesamt 15 Staaten, darunter weitere EU-Mitgliedstaaten, südamerikanische Staaten, Norwegen, Australien, Neuseeland und die USA. Die Teilnehmer verständigten sich dabei auf eine politische Erklärung, mit der sie sich zur verstärkten Ausweisung von Meeresschutzgebieten im Südpolarmeer verpflichten. Dieses Ziel soll möglichst noch in diesem Jahr erreicht werden.

Mit Ausnahme von China und Russland unterstützen alle anderen CCAMLR-Mitgliedstaaten die Einrichtung eines Schutzgebiets. CCAMLR-Entscheidungen können jedoch nur einstimmig getroffen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/077-meeresschutz-weddellmeer.html

https://www.bmel.de/DE/themen/fischerei/meeresschutz/meeresschutzgebiete-antarktis.html