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02.10.2019Ein Workshop ganz im Zeichen von biologischer Vielfalt

Die biologische Vielfalt in den Agrarlandschaften kann nur gemeinsam mit der Landwirtschaft erhalten und gefördert werden. Rund 50 Teilnehmende kamen am 1. und 2. Oktober zu einem gemeinsamen Workshop in Kassel zusammen. Der Austausch soll Aktivitäten zur biologischen Vielfalt fördern und beleuchten, wie Biodiversität bewertbar und für die Gesellschaft sichtbar werden kann.

Startfolie aus der Präsentation: Workshop:  Landwirtschaftliche Betriebe für Biodiversität - Netzwerkaufbau
Workshop: Landwirtschaftliche Betriebe für Biodiversität - Netzwerkaufbau

Immer mehr Landwirtinnen und Landwirte, die die biologische Vielfalt auf ihren Betrieben fördern möchten, schließen sich in Betriebsnetzwerken zusammen. Sie alle stellen sich ähnliche Fragen: Was können wir zur Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt auf unseren Flächen beitragen? Welche Maßnahmen lassen sich gut in die Praxis umsetzen und wirtschaftlich tragfähig in den Betriebsalltag integrieren? Um den Austausch zu diesen Fragen zwischen den Netzwerken zu fördern, organisierte die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums in Kassel einen Workshop, an dem rund 50 Akteure aus Praxis, Forschung, Beratung, Behörden und Verbänden teilnahmen.

Wie lässt sich biologische Vielfalt bewerten und messen?

Diskutiert wurden zudem Fragen der Bewertung und Zertifizierung von biodiversitätsfördernden Aktivitäten. Für Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, ist klar: „Biodiversitätsfreundliche Produktion muss für Verbraucherinnen und Verbraucher erkennbar sein. Wertschätzung und Akzeptanz für die Förderung entsteht in der Öffentlichkeit nur bei entsprechendem Bewusstsein.“

Um den Erfolg betrieblichen Handelns im Sinne der biologischen Vielfalt messen zu können, muss sich die Wirksamkeit verlässlich beurteilen lassen. Hier setzt das Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften „MonViA“ an. Das Thünen-Institut für Biodiversität und das Julius Kühn-Institut arbeiten gemeinsam mit dem Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) in der BLE in über 40 Teilprojekten daran, die biologische Vielfalt im Agrarraum zu erfassen und eine repräsentative Datengrundlage zu schaffen.

Weiterführende Informationen
Die BLE hat mit der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) und dem IBV Erfahrung in der Konzipierung, Etablierung und Betreuung von Betriebsnetzwerken. Als Projektträgerin des BMEL hat sie bereits über 100 Projekte zur Förderung der biologischen Vielfalt umgesetzt.

https://genres.de/weitere-themen/netzwerke-biodiversitaetsbetriebe/

https://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/themen/biologische-vielfalt/