Nationales Fachprogramm für pflanzengenetische Ressourcen

 

 

Sowohl die ältere als auch die neue Version des Nationalen Fachprogramms orientieren sich am Aufbau des Globalen Aktionsplans der Welternährungsorganisation FAO (1996) und seinen vier Hauptbereichen:

(1) In-situ-Erhaltung,

(2) Ex-situ-Erhaltung,

(3) Nutzung und

(4) Ausbau von Kapazitäten.

 

Die Ziele des Nationalen Fachprogramms für pflanzengenetische Ressourcen landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Kulturpflanzen sind:

Ressourcen sichern:
die Vielfalt der wild wachsenden und der kultivierten pflanzengenetischen Ressourcen langfristig in wissenschaftlich abgesicherter und kosteneffizienter Weise in situ und ex situ erhalten;

Ökosysteme erhalten:
einen Beitrag zur Erhaltung und Wiederherstellung landwirtschaftlich und gartenbaulich geprägter Ökosysteme einschließlich der obstbaulichen und Grünlandökosysteme leisten;

Vielfalt nutzen:
pflanzengenetische Ressourcen durch geeignete Maßnahmen, unter anderem durch Charakterisierung, Evaluierung, Dokumentation, züchterische Erschließung, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit verstärkt nutzbar machen;

Anbau diversifizieren:
eine größere Vielfalt landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Kulturpflanzenarten und -sorten (einschließlich Zierpflanzen) in Deutschland nachhaltig wirtschaftlich nutzen;

Zuständigkeiten darlegen:
mehr Transparenz bei den verteilten Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten von Bund, Ländern und Gemeinden sowie den auf dem Gebiet tätigen Organisationen und Institutionen bei der Erhaltung und Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen herstellen; und

National und international zusammenarbeiten:

Synergien nutzen, die sich aus einer verstärkten Zusammenarbeit auf der nationalen, überstaatlich-regionalen und internationalen Ebene ergeben können und diese fördern.

 

Darstellung der im Bereich pflanzengenetischer Ressourcen aktiven Akteure