Gesichter der Vielfalt

Menschen, die sich für den Erhalt und die Nutzung biologischer Vielfalt stark machen, gibt es in vielen Bereichen: in der Forschung, in der Landwirtschaft, in der Forst- und Fischereiwirtschaft, in der Züchtung. Sie alle tragen dazu bei, dass selten gewordene Nutztiere und Nutzpflanzen nicht aussterben und für immer von unserem Speisezettel verschwinden. So erhalten Sie lebenswichtige Vielfalt, von der wir alle profitieren. Diese Menschen stellen wir Ihnen hier vor.

Gesichter der Vielfalt: Professor Ludwig Reiner, München

Herr Prof. Ludwig Reiner

Warum in Bayern die Rüben anders schmecken und was das mit beinigen Rübsen zu tun hat, erklärt Professor Reiner aus München. Er hat die Bayerische Rübe wiederentdeckt und so einer fast vergessenen Sorte das Überleben gesichert.

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Gesichter der Vielfalt: Woldemar Mammel, Lauterach

Herr Woldemar Mammel

Warum Linsen so gesund sind und was das mit der schwäbischen Alb zu tun hat, erklärt der Biobauer Woldemar Mammel aus Lauterach. Er hat die Öko-Erzeugergemeinschaft „Alb-Leisa“ gegründet, die Linsen auf der Alb anbaut. Sogar eine ansonsten nur noch in einer Genbank vorhandene Sorte pflanzt man auf der Alb mittlerweile wieder an.

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Gesichter der Vielfalt: Professor Hans-Hinrich Sambraus, München

Herr Prof. Hans-Hinrich Sambraus

Warum es so wichtig ist, alte Haustierassen wie das Coburger Fuchsschaf oder das Angler Sattelschwein zu schützen und was Landwirte, Züchter und Verbraucher dafür tun können, darüber spricht Professor Hans-Hinrich Sambraus. Er gründete mit sechs weiteren Personen 1981 die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH).

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Gesichter der Vielfalt: Rudolf Bühler, Schwäbisch-Hall

Herr Rudolf Bühler

In der Gegend um Schwäbisch-Hall lebt eine ganz besondere Schweinerasse, die schon fast ausgestorben war. Rudolf Bühler züchtet seit mehr als 25 Jahren das Schwäbisch-Hällische Landschwein und rettete es vor dem Aussterben. Die Fleischqualität der Schwäbisch-Hällischen wird von Spitzenköchen in ganz Deutschland geschätzt.

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Gesichter der Vielfalt: Gunilla Lissek-Wolf, Berlin

Frau Gunilla Lissek-Wolf

Bunte Forelle, Indianerperle, Struwelpeter: Namen von alten Salatsorten, die vor wenigen Jahrzehnten noch in vielen Gärten in ganz Deutschland verbreitet waren, heute aber praktisch ausgestorben sind. Gunilla Lissek-Wolf will diese alten Salatsorten wieder regional vermarkten.

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Gesichter der Vielfalt: Günter Duwe, Teltow

Herr Günter Duwe

Zu Zeiten von Goethe und Kant hoch geschätzt, verschwand das Teltower Rübchen schon Anfang des 20. Jahrhunderts langsam aus dem komerziellen Anbau. Zu DDR-Zeiten wurde das Rübchen nur noch privat angebaut. Dem Einsatz von Günter Duwe ist es zu verdanken, dass diese sehr schmackhafte Rübe wieder einen Markt gefunden hat.

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Gesichter der Vielfalt: Erika Mayr

Frau Erika Mayr

Erika Mayr ist Gartenbau-Ingenieurin und arbeitet als selbstständige Gärtnerin in Berlin. Ihre große Liebe gilt den Bienen: Über den Dächern der Stadt ist sie als Imkerin tätig und gewinnt eigenen Honig.

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Gesichter der Vielfalt: Jörg Bremond

Herr Jörg Bremond

Jörg Bremond setzt sich für den Erhalt einer selten gewordenen Rinderrasse ein: Mit dem "Verein zur Erhaltung und Förderung des Roten Höhenviehs e.V." möchte er die verbliebenen Züchter dieser Tiere unterstützen und neue Mitstreiter gewinnen. Was das Besondere am Roten Höhenvieh ist, erklärt er im Interview.

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Gesichter der Vielfalt: Kai Frölich

Herr Kai Frölich

800 Tiere, 70 verschiedene Rassen, davon die meisten vom Aussterben bedroht: Das sind die Bewohner der Arche Warder. Der Tierpark setzt sich für den Erhalt selten gewordener Haus- und Nutztierrassen ein, sichert ihren Bestand und leistet damit einen wertvollen Beitrag für die Landwirtschaft. Kai Frölich ist seit 2007 Chef des Tierparks.

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