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Netzwerk Genetische Erhaltungsgebiete Deutschland

Struktur des Netzwerks Genetischer Erhaltungsgebiete Deutschland

Die Notwendigkeit der Erhaltung der genetischen Diversität der WEL Pflanzen ist explizit in globalen Übereinkommen und Aktionsplänen wie der Konvention zur Biologischen Vielfalt, den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen, dem Internationalen Saatgutvertrag und dem Globalen Aktionsplan für Pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft der Welternährungsorganisation festgeschrieben. Mitgliedsländer, wie Deutschland, verpflichten sich, Erhaltungsstrategien für Wild- und Kulturpflanzenarten, die die Vorzüge der Erhaltung in situ im natürlichen Lebensraum mit den Vorteilen der Konservierung ex situ in Genbanken verbinden, zu entwickeln. Das Fachprogramm für pflanzengenetische Ressourcen des BMEL sieht als Handlungsbedarf besonders die Etablierung von genetischen Erhaltungsgebieten (GenEG) vor, um die Erhaltungssituation von in Deutschland als besonders wichtig angesehenen Arten und Artengruppen zu verbessern.

In Anlehnung an das Konzept zur In-situ-Erhaltung von WEL des Europäischen Programms für pflanzengenetische Ressourcen befindet sich das „Netzwerk Genetische Erhaltungsgebiete Deutschland“ im Aufbau. Es besteht aus Teilnetzwerken für prioritäre WEL Arten oder Artengemeinschaften, die von Fachstellen koordiniert werden. Teilnetzwerke bestehen aus GenEGs für Populationen, die basierend auf wissenschaftlichen Kriterien ausgewählt werden. Das Gesamtnetzwerk wird vom Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung koordiniert.

Weiterführende Informationen über die Netzwerke im Aufbau

Das Netzwerk genetische Erhaltungsgebiete Wildsellerie

Das genetische Erhaltungsgebiet Wildrebe

Das Netzwerk genetische Erhaltungsgebiete Grünland