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Fachgremium Forstgenetische Ressourcen

Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Forstliche Genressourcen und Forstsaatgutrecht"

Vor über 30 Jahren wurde die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Forstliche Genressourcen und Forstsaatgutrecht“ (BLAG-FGR) vor dem Hintergrund des Waldsterbens gegründet, um ein Konzept zur Erhaltung der genetischen Vielfalt der gefährdeten Baum- und Straucharten vorzulegen.

Die BLAG-FGR koordiniert bis heute die Arbeiten zur Erhaltung der forstgenetischen Vielfalt im Auftrag der Waldbaureferenten des Bundes und der Länder. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erhaltung im Rahmen naturnaher Waldbewirtschaftung, der Erfassung und Evaluierung forstlicher Genressourcen, den Erhaltungsmaßnahmen insbesondere für gefährdete, wertvolle und seltene Vorkommen von Baum- und Straucharten, der Erarbeitung von Forschungsschwerpunkten und der Etablierung eines genetischen Monitorings. Zudem unterstützt die BLAG-FGR das BMEL z.B. hinsichtlich europäischer Erhaltungsmaßnahmen wie EUFGIS (EUFORGEN) und bei internationalen Umsetzungsprozessen wie dem Nagoya-Protokoll (Übereinkommen über die biologische Vielfalt, CBD) und der Mitarbeit in internationalen Organisationen und Erhaltungsprogrammen (z.B. IUFRO).

Die BLAG-FGR setzt sich aus Vertretern der Struktureinheiten der forstlichen Landesanstalten, die sich mit Generhaltung befassen, des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), des Institutes für Forstgenetik des Johann Heinrich von Thünen-Institutes (Thünen-Institut) und des Informations- und Koordinierungszentrums für Biologische Vielfalt (IBV) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zusammen.